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und Architekturpsychologie


Die Wahl eines Wohnortes oder des Architekturstils ist kein Zufall, sondern Widerspiegelung unserer Wünsche, Emotionen, Charaktermerkmale. Zwischen Mensch und Umwelt existiert eine Wechselbeziehung, d. h.: einerseits finden wir in der Umgebung und in der Architektur unsere eigene Seelenlandschaft, andererseits rufen die gebauten und unbebauten Umwelten bewusste und/oder unbewusste, und/oder teilbewusste psychische Reaktionen hervor. Die Umwelten wirken seelisch prägend und Resonanz gebend auf den Menschen. Denn auch der ist schließlich ein Organ der Natur; in seinen unterschiedlichen Haltungsweisen kommt das Natürliche zum Ausdruck. 
Die Prägungswirkung der Landschaft und der gebauten Umgebung auf den Menschen wurde in China in den vergangenen Jahrtausenden ausführlich analysiert, und daraus ist dann die Feng Shui-Lehre entstanden. Feng Shui entwickelte sich also während einer Zeit, als die Menschen gelernt hatten, sich als Teil der Natur zu verstehen und wahrzunehmen.

Feng Shui, Umwelt- und Architekturpsychologie sind drei Wissenschaften, in denen einerseits die Wirkung der materiellen und energetischen Außenbedingungen auf das Verhalten und das Erleben analysiert wird, andererseits die Effekte von bewusst gestalteten Umwelten auf das menschliche Leben. Das Wohnumfeld verdeutlicht: „wer wir sind“ und „was wir wollen“, denn indem wir uns einem Ort öffnen, verleihen wir ihm Prägnanz und erlauben ihm, unser Identitätserleben auszubilden. 

 
Architektur ist ein Kommunikationsmittel, mit dem man das Innere nach außen tragen und andere Mitmenschen beeinflussen kann. Die dynamische Mensch-Umwelt-Beziehung führt zur Entfaltung von einer gewissen Denkweise, von besonderen Fähigkeiten, von bestimmten Handlungen. Das Gebaute stellt sich als Ursache von Entwicklungsprozessen des menschlichen Selbstausdruckes und der sozialen Kommunikation dar. Aus dem Beziehungsgeflecht zwischen Mensch und Umwelt entsteht ein Bezugssystem, das sowohl die innere als auch die äußere Situation der Person einschließt. Die Umwelten, in denen der Mensch lebt und seine wohnspezifischen Aktivitäten ausübt, sind Ausdruck seiner eigenen Identität. Architektur kann sich also hemmend oder fördernd auf die Entwicklung des menschlichen Lebens auswirken. Die bauliche Umwelt hat demzufolge einen großen Einfluss auf emotionale Zustände, die die Modalitäten des Verhaltens regulieren. Unsere gebaute oder nicht gebaute Umwelt ist Träger von zahlreichen Informationen, die unsere Wahrnehmung mit Substanzen, Formen, Farben und Materialien prägen. Dieser Informationsgehalt wird von den Menschen unbewusst oder teilbewusst gesucht, gesammelt, geordnet, gespeichert, verarbeitet; er bildet den Hintergrund für sein Handeln. Der Mensch lernt sozusagen, sich mit der Umwelt auseinanderzusetzen, um handeln zu können; er erkennt und selektiert intuitiv die Umweltbestandteile, die ihm eine bestimmte Aktion ermöglichen.